Namibia nach St. Helena  – Tag 9

Ein durchwachsener Tag ist zu Ende. In den ersten 8 Stunden seit Mitternacht haben wir lediglich 17 sm geschafft, die aber wenigstens in die richtige Richtung (Der Motor bleibt AUS, unsere Dieselvorräte werden immer wertvoller😇). Ab 8 Uhr ging es dann etwaa flotter voran, teilweise mit 5-6 kn. Um 12.30 Uhr UTC haben wir den Null-Meridian überquert und haben jetzt wieder „West“ als Vorzeichen.

Seit dem Nachmittag wieder weniger Wind und Rest-Seegang zum Schaukeln.

Noch 300 sm to go.

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Namibia  nach St. Helena  – Tag 8

Es geht langsam voran, aber wenigstens in die richtige Richtung. 

Weil die ganze Nacht über der Autopilot ziemlich stark arbeiten musste und dabei ordentlich Strom aus den Batterien gezuckelt hat und ausserdem sich die Sonne erst zum Nachmittag zeigte, sind wir 3 Stunden lang motort, um die Batterien wieder aufzuladen. Wir sind immer wieder happy, dass wir auf Litium umgestiegen sind. Das macht das Strom-Management doch um vieles erheblich entspannter. Das war  seit wir diese Batterien haben, das erste Mal überhaupt, dass wir zum Laden den Motor brauchten.

Schmetterling-Segeln vor dem Wind

Noch knapp 400 sm bis St  Helena.

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Namibia nach St. Helena  – Tag 7

Der Wind, sas leidige Thema, wurde immer schlapper. Wir sind dann zum Nachmittag mit Schmetterling direkt vor den Wind gegangen und so wieder auf den direkten Kurs gekommen. Mit 3 kn ging es mit relativ wenig Geschaukel voran.

Gerade, kurz nach Mitternacht,  hat uns dann ein Squall erwischt. Der Wind drehte plötzlich und  Großsegel und Besan standen back. Zum Glück beide gegen eine Patenthalse durch Bullentalje gesichert. Nach 15 Minuten war der Spuk vorbei. Hoffen wir mal, dass nicht noch mehr auf uns lauern.

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Namibia nach St. Helena  – Tag 6

So, nun hat der Wind wohl erstmal Pause. Nicht ganz, aber unter 10 kn Wind, und der auch noch von achtern, bringen Meerbaer nicht gerade in Wallung.

Tagsüber hatten wir noch den einen oder anderen Squall, aber seit dem Nachmittag sind auch die verschwunden und wir trödeln mit 3-3,5 kn voran. Die Richtung stimmt auch nicht so ganz. Wir liegen etliche  Grade neben der direkten  Kurslinie und kreuzen vor dem Wind. Unsere Ankunftszeit aus St. Helena wird sich wohl um ein paar Tage nach hinten verschieben.

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Namibia nach St. Helena  – Tag 5

Seit 2 Tagen sind wir wieder in tropischen Gewässern angekommen. Man merkt es an zwei Dingen: die Wassertemperatur ist von 16 auf 24 Grad gestiegen und wir dürfen jeden Morgen ein paar tote Fliegende Fische  vom Deck entfernen. Die haben sich nachts „verflogen“, sind auf Deck geklatscht und haben sich die Rübe eingeschlagen 🫨.

Ansonsten nichts Neues von Bord zu berichten. Alles plätschert so dahin.

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Namibia nach St. Helena  – Tag 4

Nichts Neues von Bord. Wir plätschern dahin. Es war über Nacht und auch tagsüber mal mehr und mal weniger Wind. Die Wellen waren zu Anfang noch recht hoch, haben sich dann aber beruhigt und schubsen uns nicht mehr so sehr aus dem Kurs, wenn sie uns blöd erwischen. Wir sind nicht mehr so richtig auf dem direkten Kurs, sondern segeln etwas südlicher davon. Macht aber nix. Ersten liegen noch über 800 sm vor uns, uns außerdem hat uns „Predictwind“ erzählt, der südlichere Kurs wäre strategisch besser. Wollen wir’s mal glauben.

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Namibia nach St. Helena  – Tag 3

Wir sind voll auf Kurs. Der Wind bläst seit gestern beständig aus der gleichen Richtung SSE. Mal mehr (reffen angesagt), mal weniger (ausreffen). So bleiben die Meerbaers beschäftigt 😅. Die anrauschenden Wellen sind mit teilweise 5-6 m beeindruckend. Meerbaer juckt das wenig. Er läßt sich von den schräg von achtern anrollenden Wasserbergen anheben und rutscht ihnen dann ganz sachte den Buckel runter. Ist wie Fahrstuhl fahren. Noch 880 sm to go ⛵️

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